bei der u.a. auch ein neuer Altar des Künstlers Gottfried Zawadzki errichtet worden war, sind einige Jahrzehnte vergangen. Zusammengesetzt aus Holzbohlen, liegt die Mensa auf einem Stahlunterbau auf, dessen Form an tragende Hände erinnert.
Die Zeit des geduldigen Suchens nach passenden Paramenten hat sich gelohnt. Nach dem weißen Altarbehang konnte passend zur Passionszeit nun auch das violette Parament von der Kirchengemeinde in Gebrauch genommen werden. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Kirchengemeinde und der ausführenden Werkstatt erwies sich wieder einmal als außerordentlich konstruktiv.
„Herr, du bist unsere Zuflucht für und für. Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit“. (Ps. 90, 1+2)
nach etwa 70 Jahren ihrer Anschaffung noch immer in Gebrauch waren, sprach für Ihre Qualität. Aber auch wenn die Stickerei noch in Takt war, hatten Garn und Gewebe inzwischen fast vollständig ihre Farben verloren. Es war Zeit für eine neue Garnitur eines Altar- und Kanzelbehangs. Gewünscht war das über Jahrzehnte hindurch vertraute biblische Bild des Weinstocks aus dem Johannesevangelium. Es gelang, der Gestaltung eine etwas zeitgemäßere Bildsprache zu geben. Als im Gottesdienst die alten und neuen Paramente nebeneinander präsentiert wurden, sorgte der Vorher-Nachher-Effekt bei allen Anwesenden für eine angenehme Überraschung.